Dienstag, 10. September 2013

Zitronen-Yofu mit Himbeer-Müsli

Diese Idee ist entstanden, als ich mir das erste Mal Soja-Joghurt gekauft habe und leider feststellen musste, dass er mir nicht schmeckt. Also habe ich experimentiert und herausgekommen ist eine meiner liebsten Zwischenmahlzeiten. :D Ideal auch als schnelles Frühstück oder Dessert. Schmeckt fruchtig, erfrischend und leicht. Kurzum: Einfach lecker! :)

Zutaten für 2 Personen:

250 g Soja-Joghurt („Yofu“)
1 kleine Zitrone (ca. 60 g)
2 TL Ahornsirup
3 EL (gefrorene) Himbeeren
1 EL Haferflocken
1 EL  Amaranthpops

Rezept:

Yofu in eine Schüssel geben und gut verrühren.

Zitronenschale fein abreiben und zu dem Yofu hinzugeben.
Saft aus der Zitrone auspressen und in den Yofu hineinrühren.

Mit Ahornsirup süßen.

Die Himbeeren in eine Schüssel geben. Haferflocken und Amaranthpops darauf verteilen.

Den Yofu über die Himbeer-Müsli-Masse geben und alles miteinander verrühren.

Samstag, 7. September 2013

Mirabellenkuchen mit Zimtstreuseln

Mirabellen erinnern mich an die Kindheit. Als ich klein war, hatten wir einen Mirabellenbaum im Garten und ich habe diese kleinen, pflaumenähnlichen Früchte geliebt! Viel zu lange habe ich keine mehr gegessen. Vor ein paar Wochen hab ich sie dann in der Obstabteilung im Bioladen entdeckt - und sofort zugeschlagen. Wie alle Früchte esse ich sie am liebsten pur. Aber weil ich so gerne backe, habe ich auch direkt einen Mirabellenkuchen ausprobiert - aus Hefeteig und mit Zimtstreuseln. In diesem Rezept habe ich rote Mirabellen verwendet - die sind ganz weich, fast ein wenig wie Trauben. Aber natürlich geht es auch mit gelben, festeren Mirabellen.

Zutaten für 1 Blech:

200 g rote Mirabellen
200 g Weizenmehl Type 550
300 g Weizenvollkornmehl
1 Päckchen Trockenhefe
50 g Rohrohrzucker
300 ml Milch oder Pflanzendrink, Zimmertemperatur
50 g Butter oder Margarine

Für die Streusel:

100 g Weizenmehl Type 550
50 g Rohrohrzucker
75 g Butter oder Margarine
2 TL Zimt

Rezept:

Butter oder Margarine schmelzen und ein wenig abkühlen, aber nicht fest werden lassen.

Die Mehle mit der Hefe, dem Zucker und der Milch/dem Pflanzendrink verrühren. Die geschmolzene Butter oder Margarine hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zeit die Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen. Beiseite legen.

Den Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen. Noch einmal für 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Für die Streusel alle Zutaten mit den Händen gut verkneten und kleine Klumpen daraus formen.

Mirabellen gleichmäßig auf dem Teig legen und ein bisschen hineindrücken. Die Streusel zwischen den Mirabellen verteilen.

Für 20 Minuten im Ofen backen. Auskühlen lassen und genießen.

Tipp:

Mit Schlagsahne oder aufgeschlagener Sojasahne servieren.

Mittwoch, 4. September 2013

Gefüllter Ufo-Kürbis

Hier kommt mein zweites Kürbis-Gericht dieses Jahr! :) Der Ufo-Kürbis ist eine Art des Patisson-Kürbisses und heißt so, weil er - wie überraschend - in seiner Form ein bisschen Ähnlichkeit mit einem Ufo hat. ;) Von Geschmack und Konsistenz her erinnert er eher ein wenig an Zucchini. Und so hab ich ihn auch in der Küche behandelt. Ich hab ihn mit einer einfachen, aber geschmacksintensiven Mischung aus Bulgur, getrockneten Tomaten und ein paar Gewürzen gefüllt und im Ofen gebacken. Das Ergebnis war sehr lecker und kommt auf meine Liste: "Koche ich wieder!" :)

Zutaten für 4 Personen:

4 Ufo-Kürbisse (oder Patisson, á 400 g)
150 g Bulgur
300 ml Gemüsebrühe
2 EL getrocknete Tomaten, klein geschnitten
1 EL Tomatenmark
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 TL geschnittener Basilikum
1 TL Salz
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
2 TL Agavendicksaft
Öl zum Bepinseln

Rezept:

Den Bulgur mit der Gemüsebrühe aufkochen und für 15-20 Minuten köcheln lassen.

Getrocknete Tomaten in etwas Wasser einlegen.

Kürbisse waschen. Deckel abschneiden und den Kürbis entkernen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.

Die in Wasser eingelegten Tomaten in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Bulgur mit dem Tomatenmark vermengen. Die anderen Zutaten untermischen. Mit Basilikum, Salz, Pfeffer und Agavendicksaft abschmecken.

Die ausgehöhlten Kürbisse von innen mit Öl bepinseln. Die Füllung hinein geben und die Deckel aufsetzen.

In einer Auflaufform im Ofen bei 200°C Umluft für 30 Minuten backen.

Die Schale bleibt fest, während man das Innere gut auslöffeln kann.

Tipp:

Wenn man sie mag, passen auch kleingehackte Oliven gut in die Füllung.

Sonntag, 1. September 2013

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Salbeibutter

Der Herbst naht und die ersten Kürbisse aus Deutschland sind in den Läden angekommen. Für mich ein guter Grund, die Kürbis-Saison zu eröffnen und gleich ein paar neue Rezepte auszuprobieren. :) Als erstes habe ich mir Gnocchi mit Hokkaido-Kürbis vorgenommen.
Für dieses Rezept sollte man auf jeden Fall etwas Zeit einplanen. Es ist nicht schwer, Gnocchi selbst zu machen, aber relativ aufwendig. Der Aufwand lohnt sich aber auf jeden Fall - das Ergebnis schmeckt wirklich lecker und eignet sich auch gut, um Gäste zu bekochen.
Das Grundrezept ist vegan. Benutzt man für die Salbeibutter statt Butter einfach Margarine, dann ist auch diese vegan. :)

Zutaten für 4 Personen:

500-600 g Hokkaido-Kürbis
300 g mehligkochende Kartoffeln
100 g Weizenmehl
50 g Polenta
2 TL Salz
½ TL Pfeffer
1 TL Muskat
50 g Butter oder Margarine zum Anbraten
1 Handvoll Salbei, frisch

Rezept:

Kürbis waschen, aushöhlen und in Streifen schneiden. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für etwa 30 Minuten backen, bis er weich ist.

Kartoffeln schälen, waschen und in etwas Salzwasser für 20-25 Minuten weich kochen. Wasser abgießen und gut abtropfen lassen.

Kürbis und Kartoffeln in einen großen Topf oder eine große Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer von Hand zerkleinern. Bitte nicht die Küchenmaschine oder einen Pürierstab verwenden, sonst wird der Teig zu matschig!

Mehl, Polenta und die Gewürze unter den Teig mischen und alles mit den Händen gut verkneten.

Wenn der Teig glatt geknetet ist, einzelne Teile abnehmen und zu einer langen, dünnen Rolle formen. Mit einem Messer kleine Stücke abschneiden. Mit einer Gabel ein Muster aufdrücken.

Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Die Gnocchi in mehreren Durchgängen hineingeben und bei mittlerer Temperatur kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Dann noch etwa 1-2 Minuten ziehen lassen und danach mit einer Schöpfkelle herausholen und auf einem tiefen Teller abtropfen lassen.

Butter oder Margarine in einer Pfanne schmelzen. Salbeiblätter kurz darin anbraten. Gnocchi hinzugeben und goldbraun braten. Gnocchi aus der Pfanne holen und anrichten.