Posts mit dem Label Schnelle Küche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schnelle Küche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 16. Mai 2014

Gefüllte Champignons

Gestern beim Einkaufen: Meine Tochter wollte - wie jedes Mal - unbedingt Pilze kaufen. Als wir beim Pilzregal angekommen waren, sah ich die großen Champignons und bekam direkt Lust darauf, sie zum Mittagessen gefüllt zuzubereiten. Ich erzählte meiner Tochter, dass wir eine Frischkäse-Füllung dazu machen können und wollte noch die passenden Zutaten dafür kaufen - bis meine Tochter einen Champignon-Aufstrich aus einem anderen Regal holte und meinte, dass man doch auch den in die Pilze füllen könne... Ihre Idee fand ich viel besser als meine und so entstand folgendes, wirklich leckeres Gericht:



Zutaten für 4 Stück:

4 große Champignons (ca. 75-80 g pro Stück)
30 g rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 TL gemischte Gartenkräuter, gehackt
3 EL Champignon-Aufstrich (z.B. von Alnatura oder Tartex)
3 EL Öl
Salz & Pfeffer

Rezept:

Die Champignons putzen und vorsichtig die Stiele entfernen.
Stiele klein hacken, ebenso die Zwiebel. Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken. Stiele, Zwiebel und Knoblauch mit den Gartenkräutern und dem Aufstrich in eine Schüssel geben und alles miteinander verrühren.

Salz & Pfeffer in einer separaten Schüssel vermischen, mit dem Öl übergießen und einrühren. Die Champignonköpfe von außen mit der Ölmischung bestreichen und in eine Auflaufform stellen.

Die Füllung in die Champignon-Köpfe hineingeben und alles im Ofen bei 180°C Umluft für etwa 20 Minuten backen.

Tipp:

Die gefüllten Champignons eignen sich auch zum Grillen!

Dienstag, 29. April 2014

Spaghetti mit Spargel in Rahmsauce

Endlich Spargelzeit! Die Saison ist nur kurz, aber sie muss, finde ich, voll ausgenutzt werden. Am Liebsten mag ich Spargel klassisch als Cremesuppe. Gerne esse ich ihn auch zu Kartoffeln mit Sauce Hollandaise oder einfach nur etwas Butter. Manchmal fülle ich auch Pfannkuchen oder Wraps mit gedünstetem Spargel oder brate grünen Spargel mit viel Knoblauch an und serviere ihn zu Quinoa oder Reis. Diese Woche wollte ich allerdings mal etwas Neues ausprobieren und hab grünen Spargel in veganer Rahmsauce gekocht und mit Spaghetti serviert. Das Ergebnis fand ich so lecker, dass ich es unbedingt teilen muss. :)

 
Zutaten für 4 Personen:

300 g Spaghetti
10 Stangen frischer, grüner Spargel
1 Zwiebel
1 EL getrocknete Tomaten, klein geschnitten
2 EL vegane Margarine (z.B. Alsan Bio)
250 ml Hafer- oder Sojasahne
100 ml Gemüsebrühe
2 TL Mehl
2 TL Schnittlauch, geschnitten
Salz, Pfeffer, Muskat

Rezept:

Spaghetti nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser bissfest kochen.

Spargel waschen und die Enden schälen. Die Stangen in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden. Zwiebel schälen, waschen und fein hacken.

Margarine in einer Pfanne schmelzen. Zwiebel darin glasig dünsten. Spargel hinzugeben und scharf anbraten. Getrocknete Tomaten unterrühren.

Hafer- oder Sojasahne mit der Gemüsebrühe mischen und die Spargelmischung damit ablöschen. Mehl zur Bindung schnell unterrühren. Temperatur herunteregeln und alles bei mittlerer Hitze je nach gewünschter Konsistenz des Spargels 15-30 Minuten köcheln lassen. Je länger, desto weicher wird er. Zum Schluss den Schnittlauch unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken.


Tipp:

Für eine besondere Note einen Teil der Gemüsebrühe durch Weißwein ersetzen.





Dienstag, 25. März 2014

Pak Choi in orientalischer Kokos-Sauce

Pak Choi ist eine Kohlart, die ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammt, mittlerweile aber auch in Mitteleuropa angebaut wird. Im Moment hat er Saison und so fand ich ihn letzte Woche beim Einkauf in meinem Lieblings-Bioladen. Sofort landete er im Einkaufskorb - denn er schmeckt nicht nur lecker (erinnert an Chinakohl mit leicht scharfer Note), sondern ist auch noch sehr gesund und gerade für Vegetarier und Veganer empfehlenswert: Pak Choi enthält viel Eisen, Calcium und liefert eine Menge B-Vitamine. Und er lässt sich in der Küche vielseitig verwenden. Dieses Mal hab ich mich für eine Art Curry entschieden - noch etwas Reis dazu und fertig ist die perfekte Mahlzeit! :)



Zutaten für 4 Personen:

500 g Pak Choi
150 g Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 EL Tomatenmark
3 EL Öl
300 ml Kokosmilch
1 EL Limettensaft (alternativ Zitronensaft)
2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
Salz & Muskat nach Geschmack
optional etwas Chilipulver

Rezept:

Zuerst den Pak Choi waschen und die Stiele von den Blättern trennen. Blätter aufbewahren.
Die Stiele in kleine Streifen schneiden. Nun die Blätter ebenfalls in kleine Streifen schneiden und beiseite legen.

Zwiebel klein hacken und Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken. Ingwer fein reiben.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Tomatenmark kurz anbraten und gut durchmischen. Pak Choi-Stiele dazu geben, scharf anbraten und sofort die Temperatur herunter regeln.

Kokosmilch mit dem Limettensaft cremig rühren. Über die Pak Choi-Mischung gießen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten ziehen lassen. Die Blätter untermischen und noch einmal 5 Minuten ziehen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Tipp:

Mit gerösteten Cashew-Kernen verfeinern.


Mittwoch, 26. Februar 2014

Wraps mit Avocado und Sojabolognese

Wir hatten gestern noch ein paar Reste von der Sojabolognese übrig. Zu wenig, um sie noch einmal mit Nudeln zu kochen oder einen Auflauf daraus zu machen. Aber genug, um sie zum Abendessen für diese superleckeren Wraps zu verwenden. Die haben so gut geschmeckt, dass ich sogar überlege, beim nächsten Mal die Sojabolognese extra dafür zu kochen. ;)


Zutaten für 4 kleine Wraps:

4 kleine Weizentortillas (kann man auch selber machen, ein Rezept folgt bei Gelegenheit)
eine halbe, reife Avocado
etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer
150 g gewürfeltes oder geraspeltes rohes Gemüse (z.B. Gurke und Tomate)
je Wrap ein Klecks saure Sahne oder pflanzliche Alternative (z.B. Soja-Sauerrahm)
1 Handvoll frische Petersilie

Rezept:

Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren.

Die Sojabolognese in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl anbraten.

Je Wrap einen Weizentortilla auf einem großen Teller ausbreiten. Mit der Avocado-Creme bestreichen. Einen schmalen Streifen Sojabolognese in der Mitte verteilen (siehe Foto.) Das Gemüse darüber schichten, einen Klecks saure Sahne darauf geben und mit etwas Petersilie garnieren. Aufrollen, halbieren und genießen. :)

Freitag, 21. Februar 2014

Wintergemüse-Suppe mit gebratenen Kräuterseitlingen

Wenn es eine Sorte Pilze gibt, die ich wirklich richtig gerne mag, dann sind es Kräuterseitlinge. Sie schmecken sehr aromatisch, haben auch im gegarten Zustand eine relativ feste Konsistenz und machen sogar als Suppeneinlage echt was her. Zum Beispiel in dieser hier - mit Kartoffeln, Steckrüben und Möhren.


Zutaten für 2 Personen:

2 kleine Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
200 g Steckrüben
200 g Möhren
400 g Kartoffeln
100 g Fenchel
2 EL Öl
500 ml Wasser
Salz, Pfeffer, Muskat
3 TL gehackte Petersilie
Schmand oder pflanzliche Alternative nach Geschmack

150 g Kräuterseitlinge
25 g Lauch
3 EL Öl
Salz & Pfeffer

Rezept:

Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein hacken.
Steckrüben, Möhren und Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Fenchel waschen und ebenfalls würfeln.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zuerst Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten, dann die Kartoffeln und das Gemüse hinzugeben, scharf anbraten und mit Wasser ablöschen. Bei niedriger Hitze etwa 25 Minuten köcheln.

Fein pürieren und je nach gewünschter Konsistenz gegebenenfalls noch etwas Wasser untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Petersilie dazu rühren.

Je nach Geschmack mit einem Klecks Schmand oder pflanzlicher Alternative verfeinern.

Für die Einlage Kräuterseitlinge putzen und in kleine Stücke schneiden. Lauch gründlich waschen und fein schneiden. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Kräuterseitlinge scharf anbraten. Lauch hinzugeben und die Temperatur herunter regeln. Bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten bei geschlossenem Deckel garen, zwischendurch umrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf der Suppe verteilen.

Montag, 30. Dezember 2013

Bunter Bohnensalat

Leckeres und schnell gemachtes Mitbringsel fürs Silvester-Buffet - oder auch einfach so. Schmeckt immer! :)

Zutaten für 2 Personen:

350 g Kidneybohnen aus dem Glas
100 g Mais aus dem Glas
75 g saure Gurken
150 g Cocktailtomaten
1 Handvoll Schnittlauch
2 EL Zitronensaft
Salz & Pfeffer zum Abschmecken

Rezept:

Bohnen und Mais in ein Sieb schütten und  gut abtropfen lassen. Saure Gurken in kleine Stückchen schneiden. Cocktailtomaten waschen und halbieren. Strunk entfernen.
Den Schnittlauch waschen und klein schneiden.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen. Mit Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 13. November 2013

Rahmwirsing mit Räuchertofu

Schmeckt besonders lecker zu Kartoffeln oder Naturreis.

Zutaten für 3 Personen:

1 kleiner Kopf Wirsing (ca. 600 g)
1 kleine Zwiebel
3 EL Öl
250 ml Sahne oder pflanzliche Alternative (z.B. Hafer Cuisine)
50 ml Wasser
2 TL gekörnte Brühe
200 g Räuchertofu
2 TL frisch gemahlener Pfeffer
3 TL Currypulver

Rezept:


Wirsing waschen und in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, waschen und fein hacken.

2 Esslöffel Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Wirsing scharf anbraten, dann ca. 5-10 Minuten auf mittlerer Stufe ziehen lassen, damit der Wirsing etwas zusammen fällt.

Gekörnte Brühe unterrühren. Mit Sahne und Wasser ablöschen und alles auf niedriger Stufe für ungefähr 20 Minuten schmoren lassen.

In der Zwischenzeit den Räuchertofu in Würfel schneiden. Einen Esslöffel Öl in einer separaten Pfanne erhitzen und den Tofu darin anbraten.

Zum Schluss den Tofu mit dem Wirsing vermischen und mit Pfeffer und Currypulver würzen.

Mittwoch, 6. November 2013

Cranberry-Vanille-Cookies

Schnell gemacht und mitunter auch schnell wieder aufgegessen... ;)

Zutaten für ca. 30 Stück:

150 g Butter oder Margarine, weich
75 g Rohrohrzucker
100 g Vollrohrzucker
2 TL gemahlene Vanille oder Mark einer Vanilleschote
2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser (Alternativ 2 Eier)
250 g Dinkelmehl Type 630
½ TL Salz
1 TL Weinsteinbackpulver
100 g getrocknete Cranberrys

Rezept:

Butter oder Margarine, Zucker und Vanille zusammen cremig rühren.
Sojamehl mit dem Wasser verrühren und dazu geben. (Für die Variante mit Ei einfach die beiden Eier unterrühren.)

Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermengen und untermischen. Alles zu einem glatten Teig verrühren.

Zum Schluss die Cranberrys vorsichtig untermengen.

Den Teig mit den Händen zu walnussgroßen Bällchen formen. Die Bällchen auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen. Immer etwa 2-3 cm Abstand lassen. Bällchen flach drücken.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für 15-20 Minuten backen. Auf dem Blech ankühlen lassen und erst nach frühestens 10 Minuten auf ein Rost übertragen. Dort vollständig auskühlen lassen.

Sonntag, 3. November 2013

Pizzabrötchen

Letztens stand ich im Bioladen vor einem neuen Produkt: Risella, eine pflanzliche Mozzarella-Alternative aus Reis. Weil ich immer wieder gern vegane Produkte ausprobiere, kaufte ich ihn. Roh mit Tomate, Basilikum und viel Gewürz fand ich ihn ok, aber nicht herausragend. Mein Mann und meine Kinder mochten ihn gar nicht. So versuchte ich es dann am nächsten Tag mit Pizzabrötchen... Ich sage mal so: Die Pizzabrötchen an sich waren lecker, vor allem die Gemüsemischung kann ich mir auch gut pur vorstellen. Vom Risella hingegen war ich leider nicht so angetan. Geschmolzen ist er kaum und auch den Geschmack empfand ich als sehr gewöhnungsbedürftig. Aber wie so oft ist das natürlich Geschmackssache und jeder möge sich sein eigenes Urteil bilden. ;) Da ich die Pizzabrötchen sonst aber sehr lecker fand, teile ich das Rezept hier gern mit euch.

Zutaten für 4 Personen:

6 Vollkornbrötchen
100 g Zwiebeln
100 g Champignons
100 g Paprika
100 g Zucchini
100 g Tomaten
2 TL geschnittener Basilikum (Tiefkühl-Produkt)
1 TL Paprikapulver
Salz & Pfeffer zum Abschmecken
100 g Mozzarella oder Risella
3 EL Öl zum Bestreichen

Rezept:

Die Brötchen halbieren und auf mit Backpapier belegten Backblechen auslegen.

Das Gemüse säubern, bei Bedarf schälen und fein würfeln. Mit Basilikum und Gewürzen gut durchmischen.

Die Brötchenhälften mit Öl bepinseln und den Gemüsemix darauf verteilen.

Mozzarella bzw. Risella in Scheiben schneiden und auf die Brötchenhälften legen.

Bei 200°C (Umluft) für 20 Minuten im Ofen backen.

Tipp:

Selbstgemachten Cashew-Käse könnte ich mir auch sehr gut als Topping für die vegane Variante vorstellen. Das Rezept findet ihr im Blog-Post zum veganen Kartoffel-Brokkoli-Auflauf.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Schoko-Macadamia-Cookies

Manchmal darf es auch ein bisschen ungesund sein. Ich liebe Cookies! Diese hier sind von einem original amerikanischen Rezept inspiriert - und so schmecken sie auch! :)

Zutaten für ca. 15 Stück:

125 g Butter oder Margarine, Raumtemperatur
50 g Rohrohrzucker
75 g Vollrohrzucker
1 Ei oder 1 EL Sojamehl
135 g Dinkelmehl Type 630
1 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Salz
1/2 TL Natron
150 g grob gehackte Schokolade, 85% Kakao-Anteil
50 g grob gehackte Macadamia-Nusskerne, ungesalzen

Rezept:

Die Butter oder Margarine mit beiden Zuckersorten schaumig rühren.

Bei der vegetarischen Version das Ei unterrühren. Für die vegane Variante Sojamehl und 2 Esslöffel Wasser zu einer geschmeidigen Masse verrühren, hinzugeben und untermischen.

Mehl, Vanille, Salz und Natron in einer Schüssel miteinander mischen. Zur Masse hinzugeben und alles gut verrühren.

Zum Schluss die Schokolade und die Nüsse ebenfalls einrühren.

Mit Hilfe eines Esslöffels den Teig häufchenweise auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Genug Abstand zwischen den einzelnen Häufchen lassen – die Kekse breiten sich beim Backen sehr aus. Die Haufen ganz leicht andrücken – sie sollten nicht mehr ganz abstehen, aber auch nicht komplett flach sein.

Im vorgeheizten Backofen bei 175° C (Umluft) für etwa 10-15 Minuten backen.

Wenn die Kekse außen herum knusprig, in der Mitte aber noch etwas weich sind (der Amerikaner würde sagen: "Chewy"), sind sie fertig.

Für 10 Minuten auf dem Blech belassen, da sie direkt nach dem Backen noch sehr leicht zerfallen. Danach auf ein Rost übertragen und vollständig auskühlen lassen.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Kräuterseitlinge mit karamellisierten Petersilien-Möhren

Geschmacksintensive Beilage. Kleiner Aufwand, große Wirkung. :)

Zutaten für 2 Personen:

150 g Kräuterseitlinge (Pilze)
50 g Lauch
300 g Möhren
eine Handvoll Petersilie
4 EL Öl zum Braten
1 EL Zucker
2 EL Agavendicksaft
Salz
grob gemahlener Pfeffer

Rezept:

Lauch gründlich waschen und in kleine Stücke schneiden. Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln.

2 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen. Lauch andünsten. Pilze hinzugeben und mit dem Lauch vermischen. 5 Minuten bei mittlerer Temperatur mit geschlossenem Deckel garen. Mit Salz  und Pfeffer abschmecken.

Möhren schälen, waschen und stifteln. Petersilie fein hacken.

Zucker in einem Topf vorsichtig erhitzen, bis er zu karamellisieren beginnt. Agavendicksaft und 2 Esslöffel Öl nacheinander einrühren.

Die Möhren in den Topf geben. Gut mit dem Rest vermengen. Kurz auf höchster Stufe anbraten, dann auf niedriger Stufe für 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen. Zum Schluss die Petersilie untermischen.

Auf einem Teller anrichten.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Cremeschnitten

Schon seit Wochen lachte mich dieses Rezept aus dem Buch "Vegan for fun" von Attila Hildmann an und ich wusste: Die muss ich unbedingt mal ausprobieren! :) Gestern Abend hatte ich dann endlich Zeit dazu. Und hab festgestellt: Eigentlich braucht man dafür gar nicht viel Zeit. Ruck-Zuck waren die leckeren Schnitten fertig - und haben nicht nur mich, sondern auch meinen Mann überzeugt.

Gleichzeitig war es auch eine tolle Gelegenheit, die neue Sojasahne von Alnatura zu testen. Hat super geklappt. Sie ließ sich im gekühlten Zustand prima steif schlagen und - was mir im Gegensatz zu vielen anderen Sojasahne-Sorten besonders gut gefällt - hat keinen pappigen Nachgeschmack. Ich bin wirklich begeistert davon.

Das Originalrezept für die Schnitten ist übrigens auch in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Vegan und bio" abgedruckt, die es seit neustem in verschiedenen Bioläden zu kaufen gibt.

Jetzt aber genug mit der Werbung und her mit dem Rezept. ;) Ich hab's ein bisschen abgewandelt - z.B. anderes Mehl, weniger Zucker und auch weniger Sojasahne - die Creme hat aber immer noch sehr gut ausgereicht und es ist sogar noch etwas davon übrig geblieben. Wer also noch ein paar Cupcakes dazu backen möchte, nur zu! :)

Zutaten für ca. 12 Stück:

50 g Weizenmehl Type 550
150 g Dinkelmehl Type 630
100 g Rohrohrzucker
60 g ungesüßtes Kakaopulver
80 g Margarine, weich
2 EL Sojamehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
250 ml Pflanzendrink (ich hab Hafermilch verwendet)

Für die Füllung:

200 ml aufschlagbare Sojasahne, gekühlt
40 g Sahnesteif
30 g Rohrohrzucker
2 TL Zitronensaft

Rezept:


Zuerst den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Dann alle Zutaten miteinander verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig mit Hilfe eines Spachtels auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech dünn verstreichen. Für 8 Minuten im Ofen backen. Danach sofort rausholen und mindestens 15 Minuten auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Sojasahne aufschlagen und dabei immer wieder Sahnesteif und danach Zucker einrieseln lassen, bis die Creme fest ist. Den Zitronensaft unterrühren.

Aus dem Teig ca. 24 gleich große Schnitten herausschneiden. Immer eine Schnitte mit Creme bestreichen und eine zweite Schnitte oben drauf setzen. Abkühlen lassen und genießen. :)

Die fertigen Schnitten sollte man auf jeden Fall im Kühlschrank lagern, damit die Creme fest bleibt.

Rührei mit getrockneten Tomaten

Getrocknete Tomaten hab ich absolut für mich entdeckt. Beinahe jedes Gericht kann man damit nochmal aufpeppen - auch Rührei zum Beispiel. Daher hier das Rezept. :)

Zutaten für 4 Personen:

6 Eier
3 EL Milch
Salz
grob gemahlener Pfeffer
2 EL getrocknete Tomaten, klein geschnitten
2 TL klein gehackter Basilikum
2 EL Öl

Rezept:

Die Eier mit der Milch gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Eiermasse hineingeben und anbraten, bis sie stockt. Dann die Temperatur herunterregeln und das Ei verrühren. Bei mittlerer Hitze weiter anbraten.

Tomaten hinzugeben und für 2-3 Minuten mitbraten. Zum Schluss Basilikum untermischen.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Cashew-"Parmesan"

Eine Alternative nicht nur für Veganer, denn streng genommen ist echter Parmesan nichtmal vegetarisch. Denn er enthält - wenn es wirklich echter Parmesan ist und nicht ein einfacher Hartkäse "Parmesan Art" - immer tierisches Lab. Lab ist ein Enzym, das für die Bindung von Käse nötig ist. Bei den meisten Käsesorten wird das heute im Labor hergestellt und nennt sich dann "mikrobielles Lab". Einige Käse enthalten aber nach wie vor tierisches Lab, das aus Kälbermagen gewonnen wird - so wie eben Parmesan. Das macht ihn leider für Vegetarier eher ungeeignet. Deshalb hab ich mir mit diesem Rezept eine Alternative überlegt. Es schmeckt nicht wie Parmesan, das war aber auch gar nicht mein Anspruch. Es ist kein Imitat, sondern eine leckere Alternative. Auf Nudeln oder im Salat macht sich diese Mischung sehr gut - besonders natürlich dann, wenn man sowieso gern Cashews mag. :)

Zutaten für 1 Glas:

50 g Cashewkerne
1 TL Salz
1 TL Schabzigerklee, getrocknet und gemahlen
2 TL Hefeflocken

Rezept:

Cashewkerne fein mahlen. Mit den restlichen Zutaten verrühren und in ein Schraubglas mit Deckel füllen. Der „Parmesan“ hält sich ein paar Wochen und schmeckt gut in Salaten oder als Alternative zu echtem Parmesan auf Nudeln.

Mittwoch, 25. September 2013

Bunte Reispfanne

Auch wenn die Zutatenliste erstmal lang erscheint - eigentlich ist diese Reispfanne ganz schnell und einfach zubereitet - und letztlich kann man sie ja auch selbst ganz nach dem eigenen Geschmack und der eigenen Kreativität variieren. :)

Zutaten für 4 Personen:

250 g Langkorn- oder Naturreis
500 ml Wasser
150 g rote Paprika
150 g gelbe Paprika
150 g Zucchini
150 g Möhren
85 g Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
3 EL Tomatenmark
2 EL Öl
100 g passierte Tomaten
100 g Tomaten
2 TL Salz
2 TL frisch gemahlener Pfeffer
2 TL Paprikapulver
2 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1 TL getrockneter Quendel (wilder Thymian, alternativ geht auch „normaler“ Thymian)
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Basilikum

Rezept:

Den Reis mit dem Wasser und etwas Salz aufkochen. Bei niedriger Hitze – je nach Sorte – 20-45 Minuten garen lassen. Die Packungsanweisung beachten.

Paprika und Zucchini waschen. Möhren schälen und waschen. Paprika vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Zucchini ebenfalls in Würfel schneiden. Möhren in kleine Scheiben schneiden.
Zwiebel schälen und klein hacken. Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark darin anbraten. Gemüse hinzugeben, gut durchmischen und ebenfalls kurz anbraten. Dann bei mittlerer Temperatur mit geschlossenem Deckel für 5 Minuten dünsten.

Den gekochten Reis hinzufügen und gut untermengen. Die Temperatur noch einmal hoch regeln, um den Reis kurz anzubraten. Dann wieder drosseln und bei mittlerer Hitze weiter köcheln.
Die passierten Tomaten unterrühren.

Frische Tomaten waschen, von Strunk und Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. Hinzugeben und untermischen.

Mit Salz, Pfeffer und den übrigen Gewürzen abschmecken.

Donnerstag, 19. September 2013

Gebratene Champignons

Schnell und einfach zubereitet. Nach diesem Rezept bleiben sie schön knackig. Sie passen als Beilage zu vielen Gerichten.

Zutaten für 1 Person:

200 g Champignons
75 g Zwiebeln
2 EL Öl
Salz & Pfeffer zum Abschmecken
1 Handvoll gemischte Gartenkräuter

Rezept:

Champignons gründlich putzen – nicht waschen. Gegebenfalls einen Teil des Stieles abschneiden. Ganz frische Champignons können aber im Ganzen verwendet werden.

Zwiebel schälen und klein schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin gläsig dünsten. Champignons im Ganzen hinzugeben und scharf anbraten. Noch kurz auf mittlerer Stufe weiter dünsten – aber nicht länger als etwa 5 Minuten. So bleiben sie knackig.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Salz eher sparsam sein, dafür ruhig etwas mehr Pfeffer verwenden – das passt sehr gut zu Champignons.

Gartenkräuter waschen, klein hacken und unter die Champignons heben.

Dienstag, 17. September 2013

Kürbis-Schnitzel

Die Marinade lässt sich auch für Zucchini, Kohlrabi, Sellerie und anderes Gemüse verwenden, oder aber für Tofu. Durch den Kürbis passen diese "Schnitzel" allerdings schön zur saisonalen Herbstküche.

Zutaten für 4 Personen:

600 g Ufo- oder Patisson-Kürbis
4 EL Tomatenmark
1 gepresste Knoblauchzehe
4 TL Senf
2 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Salz
2 EL Agavendicksaft
30 g  Mehl
60 g Amaranth
Öl zum Braten

Rezept:

Den Kürbis waschen, aufschneiden und entkernen. In Scheiben schneiden und diese Scheiben so gut wie möglich schälen.

Tomatenmark, Knoblauch und Senf miteinander verrühren. Paprikapulver und Salz hinzugeben und gründlich untermischen. Mit Agavendicksaft süßen und alles zu einer klümpchenfreien Marinade verrühren.

Den geschnittenen Kürbis von beiden Seiten mit der Marinade bepinseln.

Mehl und Amaranth vermischen. Kürbisscheiben darin wenden.

Etwa 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, bis es richtig heiß ist. Die Hälfte der Kürbis-Schnitzel von beiden Seiten knusprig braten. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller abtropfen lassen. Gegebenenfalls noch einmal Öl erhitzen. Die zweite Hälfte der Kürbis-Schnitzel ebenfalls knusprig braten.

Tipp:

Mit Kartoffelpüree und Buttergemüse servieren.

Montag, 16. September 2013

Kürbiscremesuppe mit Toast-Crôutons

Definitiv eins meiner liebsten Herbstgerichte! Wärmt von innen, macht satt und - das Wichtigste: Es schmeckt einfach lecker! Sogar mein Mann, der normalerweise überhaupt nicht auf Crémesuppen steht, hat hiervon 3 Teller voll gegessen. :D

Zutaten für 4 Personen:

1,2 kg Hokkaido-Kürbis
150 g Möhren
100 g Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 daumengroßes Stück Ingwer
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 EL Öl
2 TL Salz
2 TL Pfeffer
1 TL Kreuzkümmel
½ TL frisch geriebener Muskat
1 TL Petersilie, geschnitten
1 EL Zitronensaft

für die Crôutons:

3 Scheiben Vollkorn-Toast
2 EL Margarine

Rezept:

Kürbis waschen und aufschneiden. Kerngehäuse aushöhlen und den Rest des Kürbisses in grobe Würfel schneiden.

Möhre schälen und waschen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen. Zwiebel klein hacken, Knoblauch durch die Knoblauchpresse drücken und Ingwer fein reiben.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und die Zitronenschale darin anschwitzen. Kürbis und Möhren hinzugeben und kurz anbraten.

Mit 1 Liter Wasser ablöschen, Temperatur herunterregeln und alles für etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Crôutons zubereiten: Toastbrot in Würfel schneiden. Margarine in einer Pfanne schmelzen lassen und die Brotwürfel hineingeben. Von allen Seiten goldbraun braten.

Die Suppe von der Kochstelle nehmen und fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskat und Petersilie würzen. Zitronensaft einrühren.

Mit Crôutons servieren.

Mittwoch, 11. September 2013

Nudelpfanne

Mit kleingehackten Kohlrabiblättern - denn die sind viel zu schade zum Wegschmeißen! :)

Zutaten für 4 Personen:

250 g Nudeln (z.B. Fusilli)
3 EL Öl
75 g Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 daumengroßes Stück Ingwer
150 g rote Paprika
150 g gelbe Paprika
300 g mittelgroße Zucchini
100 g Möhre
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
1 EL Tomatenmark
1 TL kleingehackter Basilikum
100 g Schmand
eine Handvoll Kohlrabiblätter

Rezept:

Nudeln in Salzwasser bissfest garen. In ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abschrecken und beiseite stellen.
Paprika, Möhre und Zucchini in Würfel schneiden.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen. Zwiebel kleinhacken. Knoblauch durch eine Presse drücken. Ingwer reiben oder in ganz feine Stückchen schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin anschwitzen.
Gemüse hinzugeben, kurz anbraten und dann bei mittlerer Temperatur für 5 Minuten weiter dünsten.
Nudeln hinzugeben und alles gut vermischen.
Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Kohlrabiblätter waschen und in feine Streifen oder Stücke schneiden.

Tomatenmark und Basilikum einrühren. Nun ebenso mit dem Schmand verfahren.
Zum Schluss die Kohlrabiblätter hinzugeben, alles vermengen und noch etwa 5 Minuten mitgaren lassen. Vom Herd nehmen und servieren.

Tipp:

Kohlrabiblätter lassen sich generell wie Kräuter verarbeiten. Sie passen aber auch in Suppen oder können als Alternative für Spinat verwendet werden. Einfach wegwerfen sollte man sie jedenfalls nicht – denn sie enthalten noch mehr Nährstoffe oder Vitamine als die Knolle.

Dienstag, 10. September 2013

Zitronen-Yofu mit Himbeer-Müsli

Diese Idee ist entstanden, als ich mir das erste Mal Soja-Joghurt gekauft habe und leider feststellen musste, dass er mir nicht schmeckt. Also habe ich experimentiert und herausgekommen ist eine meiner liebsten Zwischenmahlzeiten. :D Ideal auch als schnelles Frühstück oder Dessert. Schmeckt fruchtig, erfrischend und leicht. Kurzum: Einfach lecker! :)

Zutaten für 2 Personen:

250 g Soja-Joghurt („Yofu“)
1 kleine Zitrone (ca. 60 g)
2 TL Ahornsirup
3 EL (gefrorene) Himbeeren
1 EL Haferflocken
1 EL  Amaranthpops

Rezept:

Yofu in eine Schüssel geben und gut verrühren.

Zitronenschale fein abreiben und zu dem Yofu hinzugeben.
Saft aus der Zitrone auspressen und in den Yofu hineinrühren.

Mit Ahornsirup süßen.

Die Himbeeren in eine Schüssel geben. Haferflocken und Amaranthpops darauf verteilen.

Den Yofu über die Himbeer-Müsli-Masse geben und alles miteinander verrühren.